Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein und das dort erzielte Ergebnis der Nationaldemokraten wird für uns national denkende Menschen in Zukunft keine wirkliche Motivation darstellen. Einzig die weitere Entpolitisierung der Menschen im Land, die sich durch eine rapide gesunkene Wahlbeteiligung (über 10 % weniger Wähler) und einen weiteren Vertrauensverlust in etablierte Parteien (Selbst die SPD hat trotz ihrer 5% Zugewinn tausende von Wählern verloren) bemerkbar macht, scheint ein Hoffnungskeim für eine in relativ naher Zukunft kommende Re-Politisierung zu sein. Bevor sich wirklich etwas ändert muss zunächst einmal der Status Quo seinen Boden verlieren.
Ein alter Mann sagt die Wahrheit und die Republik heult auf
Da ist er wieder, der Aufschrei der Heuchler und pseudomoralischen Gralswächter. Da packen sie sie wieder aus, die altbewährte Keule. Skandal! Antisemitismus! Holocaust! Die hysterischen Ausrufe der bundesdeutschen Gesinnungspolizei verlieren sich in den immer gleichen Wortfetzen. Mit Schaum vor dem Mund geißeln sie einmal mehr den, der es wagt, das Wort gegen die verordnete Lüge zu erheben und die Wahrheit offen auszusprechen. Grass, dieser alte Mann, was erlaubt der sich eigentlich? Was nimmt sich dieser arrogante Literat das Recht heraus, dem Establishment in den Rücken zu fallen? Hat man denn nicht immer alles für ihn getan? Ihn mit Preisen überhäuft, ihn hofiert und ihm sogar seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS als „Jugendsünde“ verziehen? Und jetzt das! Ist das etwa der Dank? Eine Frechheit! „Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer“, geifert der jüdische Provokationspublizist Henryk M. Broder. Auch der berühmt-berüchtigte Zentralrat hat selbstredend dazu etwas zu sagen: "Ein aggressives Pamphlet der Agitation" seien die Ausführungen des Schriftstellers Günter Grass, in denen er sich kritisch mit den Zusammenhängen des Nahost-Konflikts auseinandersetzt. Und CDU-Generalsekretär Gröhe schwadroniert in typischem Gutmenschenjargon: "Ich bin über die Tonlage, über die Ausrichtung dieses Gedichtes entsetzt."
Russland hat gewählt. Wladimir Putin ist der neue Präsident der Russischen Föderation, es ist eine der wenigen guten Nachrichten der vergangenen Woche.
Die Wahl in Russland verlief geordnet und nach westeuropäischen Standards, auch wenn dies bereits im Vorfeld der Wahl von Sendern wie “arte”, “ndr” und “3sat” (“kulturzeit”) in Abrede gestellt wurde – Wahllokale wurden durch Kameras und unabhängige Beobachter überwacht – nach menschlichem Ermessen war ein Wahlbetrug nicht möglich.
Westeuropäische Sender und “Nachrichtenagenturen” hatten weder Kosten noch Mühe gescheut, um die Wahlen in Russland in ein schlechtes Licht zu rücken – gelungen ist dies sicherlich nicht. Die selektive Wahrnehmung der GEZ-Sender und die teilweise ehrenrührigen Falschmeldungen einiger privater Anbieter sind heute nur noch Schall und Rauch. Was zählt ist eine stabile Russische Föderation mit Wladimir Putin an der Spitze.