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Ostara PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht in Brauchtum am 10. April 2012

Das Osterfest der Germanen

Das Osterfest ist heutzutage zu einem brauchlosen Fest verkommen, wo Konsumwahn und Kaufrausch im Vordergrund stehen. Aber es geht an diesen Tagen weniger um Geschenke, die Eltern für die Kinder verstecken oder um die Preisung des Herrn Jesus Christus, der an diesen Tagen gekreuzigt worden und danach wieder in einer Höhle auferstanden sein soll.

Bei diesem Fest ging es ursprünglich darum, dass der Frühling begrüßt wurde und die bösen Geister vertrieben werden sollten. Denn Ostara ist die germanische Göttin für das Licht, die den Frühling bringt und die Zeit der Dunkelheit und Kälte verabschiedet. Die Auferstehung der Natur sozusagen, die vom Christentum analog dazu in der Person Jesu Christi manifestiert wurde.

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Wenn das Licht die Nacht besiegt PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht in Brauchtum am 29. Dezember 2011

21. Dezember 2011 - Wintersonnenwende in Sachsen


Der einsame Talkessel ist schon lange in das tiefe Schwarz der Nacht gehüllt. Die steilen, hohen Wände geben der Dunkelheit ohnehin schon schneller Raum als auf den Höhen in der Umgebung, und besonders heute, denn heute ist die Nacht der Wintersonnenwende. Der Tag, an dem das Licht über die Dunkelheit siegt und die Tage wieder länger werden

Trotz der Dunkelheit herrscht emsiges Treiben in dem kleinen Tal. Kurze Kommandos, schnelle Schritte, hier und da klappert Holz auf Holz oder flammt der Lichtkegel einer Taschenlampe auf. Die Jungen und Mädel der JN Muldental organisieren zusammen mit ihren Kameraden aus der Messestadt Leipzig die heutige Feierstunde. Die Arbeit geht zügig vonstatten, man kennt sich, man ist aufeinander eingespielt. Der eine oder andere wirft einen besorgten Blick zum Himmel. Es regnet den ganzen Tag schon in Strömen. Jetzt klart es ein wenig auf, banges Hoffen: „Wird das Wetter halten?“.

 

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Gedanken zum Weihnachtsfest PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht in Brauchtum am 21. Dezember 2011

Es X-mast sehr...

Vor allem in unseren „Shopping Centern“ (Kaufhäusern) wird man inzwischen bereits im Monat September auf die „family-days“ eingestimmt. „Christmas“ (Weihnachten/Julfest), oder neuenglisch „X-Mas“, ist schon lange kein kirchliches (oder gar heidnisches) Fest mehr. Inzwischen geht es nur noch um eins: um unser Geld. In den Schaufenstern lächelt mich „Santa Claus“ an, aus den Lautsprechern dröhnt „Jingle Bells“. Überall mahnt mich der „Father Christmas“, bis zum „Candle-Night-“ und „Come-Together-Event“ (Heiligabend) noch mehr „presents“ (Geschenke) zu kaufen, der Verkäufer verabschiedet mich mit einem „Merry X-mas“ (frohes Fest) - und mir, mir fehlen die Worte.

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Ein fast vergessenes Fest... PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht in Brauchtum am 04. Oktober 2011

Erntedank in Nordsachsen

Noch halten sich Tag und Nacht die Wage, doch deutlich spüren wir, wie nun früh am Morgen der graue Nebel sich wie eine feine Decke über die abgeernteten Felder legt. Die Natur verliert langsam ihre Fülle und verabschiedet sich von uns in den herrlichsten Farben, die Kunstwerken gleichen. Der Sommer scheidet, Vögel ziehen in den Süden, Blätter fallen und der Wind bläst uns kälter um die Nase. So kündigt sich uns die dunkle Jahreszeit an.

Der Ursprung des Erntedankfestes reicht sehr weit in die vorchristliche Zeit hinein. Natürlich waren die Generationen vor uns noch viel näher an der Scholle, an ihrer Heimaterde und entwickelten daraus eine tiefe Dankbarkeit und Ehrfurcht für die Fülle der Natur aber auch für deren Macht. Dankbarkeit für die reiche Ernte, welche das Überleben der Sippe im kalten Winter sicherte. Man vergaß dabei auch nie das Gedenken an die Ahnen, welche uns einst den Boden urbar machten, dem man durch Fleiß und Tüchtigkeit doch so viel abgewinnen kann. Wir "modernen" Menschen heutzutage haben uns dagegen größtenteils entfernt von Scholle, Bräuchen und Traditionen. Wir haben die Dankbarkeit verlernt, nehmen uns was wir brauchen, müssen dazu nur in den nächsten seelenlosen „Discounter“ gehen.

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Video zur Sonnwende in Nordsachsen PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht in Brauchtum am 23. Juni 2011

 
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